| CV | Wert | Bezeichnung |
| 27 | 0, 1 | 0 = ABC Bremsen, Spannung an rechter Seite größer 1 = ABC Bremsen, Spannung an linker Seite größer |
| 123 | 1-255 | Geschwindigkeit im La-Abschnitt |
| 253 | 0-255 | Dauer, bis Bremsung einsetzt |
| 254 | 0-255 | Länge des Bremswegs |
9 verstärkte Ausgänge am LokPilot 4 DCC PluX 22
Der neue LokPilot 4 DCC PluX 22 (und nur dieser!) besitzt ab Werk 9 verstärkte Funktionsausgänge, die über die Schnittstelle
erreichbar sind.
Stromabschaltung mit SwitchPilot Servo
Bei Servos ist es manchmal sinnvoll den Strom abzuschalten, denn sonst regelt das Servo kontinuierlich die Stellung
nach und es fließt ein Strom, der den Decoder (insbesondere den Spannungsregler) sehr warm werden lässt. Wird die
Abschaltung aktiviert, so wird die Signalleitung auf GND gelegt, das Servo erkennt dies und schaltet sich ab.
Programmierung:
| CV | Wert | Bezeichnung |
| 50 | 0-3 | Bit 0 = Servo erst nach einem empfangenen Kommando einschalten Bit 1 = Servo nach Erreichen der Endstellung abschalten |
Erkennbar ist die zweite Funktion an der eckigen Klammer die entweder eine [1] oder [2] enthält. Weiterhin ist es auch
möglich den Ausgängen Namen zu geben. Dies ist später für das function mapping einfacher.
Man sollte auch die Auswahlliste für die Funktionsausgänge beachten. Hier kann man viele Spielereien generieren,
wie z.B. eine Feuerbüchse, Blinklicht oder Kupplung. Eine lustige Funktion für Innenbeleuchtungen ist "Neonlicht".
Beim Einschalten des Ausgangs flackert die Beleuchtung mehrmals, bis sie eine konstante Helligkeit erreicht hat -
eben wie eine echte Leuchtstoffröhre.
beliebiges function mapping
Ebenfalls mit Decodern der 4. Generation ist es möglich, die Bedingungen für das function mapping beliebig zu
konfigurieren. Um es mal einfach zu erklären: Normalerweise schaut eine Standardbedingung so aus: Wenn Fahrtrichtung
vorwärts und F0 aktiviert, dann schalte Ausgang Licht vorne ein. Mit Decodern der 4. Generation können die Bedingungen
aber frei zusamengestellt werden und auch Eingänge invertiert werden. Soll heißen ich könnte solch eine Bedingung
erstellen: Wenn Fahrtrichtung vorwärts, Lok fährt, F2 eingeschaltet und F4 ausgeschaltet, dann schalte Aux 2 ein.
Natürlich können auch mehrere Funktionasugänge gleichzeitig mit einer Bedingung verknüpft werden. Also diese Bedingung
könnte nicht nur Aux 2 einschalten, sondern gleichzeitig auch Aux 4 als Beispiel.
Als Beispiel dient hier ein Triebkopf meines TGvs. Ich habe ihn so programmiert, dass mit F0 der normale Lichtwechsel
geschaltet wird. Über F5 können die Fernscheinwerfer aktiviert werden und über F6 kann das obere Spitzensignal
abgeschaltet werden (hierzu ist es erforderlich, dass das obere Spitzensignal an einen eigenen Ausgang angeschlossen wird).
Hier noch ein Beispiel für die Programmierung eines Triebwagens. Dabei wird mit F0 der Lichtwechsel auf Seite 1
und mit F1 der Lichtwechsel auf Seite 2 eingeschaltet. Mit F2 wird auf beiden Seiten das rote Schlusslicht
aktiviert (Triebwagen abgestellt). Mit F5 bzw. F6 wird dauerhaft das weiße Spitzensignal (getrennt für beide
Seiten) eingeschaltet. Höchste Priorität hat das weiße Spitzensignal. Sollte dies nicht aktiviert sein leuchten
die roten Schlusslichter. Sollten auch die nicht aktiviert sein, leuchtet der normale Lichtwechsel. Dies hat
einen einfachen Grund: Im normalen Betrieb wird lediglich der Lichtwechsel über F0 und F1 eingeschaltet. Möchte
ich den Triebwagen abstellen, muss ich für die Aktivierung der roten Schlusslichter über F2 nicht F0 und F1
ausschalten, denn F2 hat höhere Priorität und wird vorrangig aktiviert.
Dimmen des Lichtes bei Soundstart
Auch ein Dimmen des Lichtes bei Soundstart, um die belastete Fahrzeugbatterie zu simulieren, lässt sich programmieren.
Allerdings ist dies etwas aufwendiger, weil der Startsound zerlegt werden muss. Dies kann man z.B. mit dem Programm
Audacity vornehmen. Zunächst muss der Sound im LokProgrammer abgespielt und aufgezeichnet werden, da man sich
die einzelnen Soundsequenzen leider nicht einzeln herunterladen kann. Der Abschnitt, in dem das Licht gedimmt
werden soll, muss ausgeschnitten und einzeln abgespeichert werden. Der Abschnitt davor und danach folglich auch,
so dass man am Ende drei Startsoundsequenzen erhält.
Im LokProgrammer werden die drei Startsequenzen in drei Container gepackt und aneinandergereiht. Der mittlere Container,
bei dessen Abspielung das Licht gedimmt werden soll, wird mit der logischen Funktion "Dimmer" belegt. Das bedeutet,
dass alle Lichtausgänge, die ebenfalls einen Haken bei "Dimmer" haben, dann gedimmt werden.
Bei den betreffenden Funktionsausgängen wird die Zusatzfunktion "Abdimmen" angeklickt.