Anlagenumbau

 

3. Dezember 2009

 

Abbau der Zufahrten nach Mittelstadt und Niedlingen.

 

 

Abriss der beiden Bögen zwischen Süd- und Nordseite von Mittelstadt, der Weichenstraße sowie Verkürzung des Lokschuppengleises in Neustadt (aufgrund des engen Bogens zum Kopfbahnhof)

 

 

Einbau des Bogens zum Kopfbahnhof und Fortführung der zweigleisigen Strecke.

 

 

Die Tunneleinfahrt wurde aufgeschnitten, damit zwei Gleise durchpassen, das Gleis links im Bild wird später nicht mehr existieren, dadurch wird nur noch ein Bahnübergang vorhanden sein.

 

 

Der Keilbahnhof Niedlingen wird zum normalen Durchgangsbahnhof mit Inselbahnsteig umfunktioniert. Dazu muss der Bahnsteig vom abzweigenden Gleis des Innenbogens bis zum Bahnsteigende abgerissen werden.

 

 

Die Tunneleinfahrt wird auch hier vergrößert und das Parallelgleis eingepasst.

 

 

Außerdem verläuft das Gleis zum Schattenbahnhof 2 nun spiegelverkehrt herunter, daher befindet sich die Weiche nun direkt vor der Bahnhofseinfahrt Mittelstadt. Wie man links im Bild sieht ist der Brückenpfeiler im Weg. Wahrscheinlich wird die Brücke leicht versetzt werden.

 

 

Die zweigleisige Strecke ist ansatzweise fertig gebaut. Fehlende Bogengleise habe ich durch zwei Doppelkreuzungsweichen und eine Weiche links ersetzt. Das gerade Gleis, welches später die beiden unteren Gleise überbrücken wird, ist probeweise aufgebaut.

 

 

 

 

9. Dezember 2009

 

Heute habe ich die Rampe vom Bahnhof Niedlingen mit Holzklötzen unterstützt, um erste Testfahrten zu machen. Die Steigung musste sofort nach dem Bahnsteig beginnen, um bis zur Überquerung der zweigleisigen Strecke genug an Höhe gewonnen zu haben.

 

 

Die Abfahrt zum Schattenbahnhof habe ich auch ein wenig erweitert, am Ende des geraden Gleises wird der 180° Bogen angeschlossen.

 

 

Schließlich habe ich die alten Weichenservos demontiert und an die neuen Stellen platziert sowie angeschlossen.

 

 

12. Dezember 2009

 

Nun ging es dem Schattenbahnhof 2 an den Kragen. Er wurde komplett demontiert (inklusive der Wendeschleife) und am neuen Bestimmungsort aufgebaut.

 

Die übrig gebliebenen Halterungen der Wendeschleife...

 

 

... sowie der viergleisigen Abstellanlage.

 

 

Im Rahmen des Wiederaufbaus des Schattenbahnhofs 2 wurde zuerst der 180° Bogen an die Rampe angeschlossen.

 

 

Der Bogen selber besitzt auch noch eine kleine Steigung.

 

 

Nun ging es (im Flur) an die viergleisige Abstellanlage ran. Momentan war es so, dass das Brett zwar in zwei Teile geteilt war, die Gleise aber nicht. Das macht den Aufbau schwierig, vor allem wenn nun noch ein 130 cm langes Zusatzstück hinzu kommt. Daher habe ich mich entschieden auch die Gleise an den Trennstellen zu trennen.

 

 

Die Gleise und den Mittelleiter habe ich daher am Ende auf eine Leiterplatte aufgelötet, somit lässt sich jedes Element einfacher unter der Anlage montieren.

 

 

Die 3 Segmente habe ich probeweise anmontiert, um das mittlere Segment passgenau abzusägen.

 

 

 

 

 

Nun konnte ich die Gleise auf dem mittleren Segment montieren und ebenfalls auf die Leiterplatte löten.

 

 

So sieht die neue Abstellfläche des Schattenbahnhofs 2 nun aus. Für Gleise 2 bis 4 fehlen noch die Messingdrähte als Mittelleiter. Diese muss ich noch bestellen.

 

 

Der neue Schattenbahnhof bietet folgende Gleislängen zum Abstellen:

Gleis 1: 3,4 m

Gleis 2: 3,0 m

Gleis 3: 2,6 m

Gleis 4: 2,6 m

 

Eine laaaaaange Strecke...

 

 

Nach vielen Stunden Arbeit konnte ich die 3 Segmente schließlich unter der Anlage befestigen.

 

 

 

 

 

 

Außerdem habe ich das kurze Verbindungsstück zwischen der Weiche und der Abstellanlage eingefügt.

 

 

 

13. Dezember 2009

 

Das fehlende Holzstück wurde nun eingefügt, damit das Gleis nicht mehr durchhängt. Außerdem wurden einige Weichen neu verkabelt, das heißt es wurden kürzere Leitungen zu näher liegenden Decodern gelegt, dafür gibt es nun einen Adressmischmasch, also keine "logische" Reihenfolge der Weichenadressen. Kann man sich ja aber sowieso aufgrund der Namensgebung sparen.

 

 

Wie man sieht habe ich auch eine Probefahrt mit BR 146.2 und dem Doppelstockzug gemacht. Der Zug fuhr schätzungsweise 20 Runden...

 

 

14. Dezember 2009

 

Die Brücke wurde verschoben. Das Problem war (wie ich schon vorher berichtet habe), dass der Brückenpfeiler genau durch das Gleis 1 des Bahnhofs Niedlingen führte. Somit war eine Verschiebung unumgänglich. Die Brücke ist daher wenige Zentimeter (von dem folgenden Bild aus gesehen) nach links verschoben worden.

 

 

Somit verläuft der Pfeiler nun neben dem Gleis.

 

 

Durch die Verschiebung ist natürlich auf der anderen Seite eine Lücke entstanden. Diese wird natürlich geschlossen werden, vorher werde ich aber überlegen, den R 2 Bogen gegen einen R 5 Bogen zu ersetzen.

 

 

15. Dezember 2009

 

Heute kam die Großlieferung mit den fehlenden Gleisen.

 

Die Einfahrt zum Bahnhof Mittelstadt mit der schlanken Weiche konnte endlich gebaut werden und sieht nun vom Radius her optisch ansprechend aus. Die Weiche hat auch gleich ihren Servoantrieb bekommen und schaltet flüsterleise in langsamer Geschwindigkeit.

 

 

 

Der zweigleisige Abschnitt konnte vervollständigt werden, ebenso die Strecke zum kleinen Güterbahnhof.

 

 

 

Nun kann ich endlich mal im richtigen Zweigleisbetrieb fahren. Auf dem einen Gleis in die eine Richtung, auf dem anderen Gleis in die andere Richtung.

 

 

Leider passte das schöne Busch Tunnelportal (Nr. 7027) nicht über den XXL Gleisabstand... Tipps für andere Portale nehme ich dankend entgegen.

 

 

Dann habe ich gleich noch ein Masten und paar Fahrdrähte von Viessmann bestellt, um mich an der Oberleitung zu versuchen. Einfach auch aus dem Grund her, dass der große Tunnel irgendwann seine Tunnelportale bekommen wird und verspachtelt wird und ich dann schlecht reinkommen kann.

 

 

Ich finde die Ergebnisse sind nicht schlecht.

 

 

Leider war durch das ein Stockwerk höher verlaufende Gleis die Höhe nicht ganz groß genug, so dass ich ein wenig Mast und und das Tragseil in dem Bereich abzwicken musste. Das sieht man aber wirklich nur, wenn man von unten genau reinschaut.

 

 

 

Was mir in jedem Fall wichtig war - und auch in Zukunft sein wird - ist eine funktionsfähige Oberleitung zu erstellen. Damit ist zwar nicht gemeint, dass der Draht später Strom führen wird, der Stromabnehmer jedoch angelegt sein soll.

 

 

Nun wird es ans aufräumen gehen, die Oberleitung für den Außenkreis im Tunnel zu verlegen und die Wendeschleife im Schattenbahnhof zu bauen.

 

17. Dezember 2009

 

Wie angekündigt habe ich den R 2 Bogen hinter der Brücke nun gegen einen R 5 Bogen ausgetauscht.

 

 

Nun muss ich noch das Brückenelement ändern.

 

 

Außerdem habe ich das Abstellgleis neben dem kleinen Güterbahnhof mit geraden Gleisen versehen.

 

 

25. Februar 2010

 

Die Vollmer Vollmetall Bogenbrücke Nr. 2560 ist eingetroffen und überspannt nun die beiden Gleise. Da diese Brücke einen Gitterboden hat, werde ich die C-Gleise in diesem Bereich gegen schotterlose K-Gleise austauschen. Ansonsten fehlen noch die Brückenpfeiler, damit das Provisorium ein Ende hat.

 

 

 

27. Februar 2010

 

Heute habe ich mich mit der neuen Straßenkreuzung in Mittelstadt beschäftigt. Neben der Ortsdurchfahrt Mittelstadt wird sich auch die Zufahrt von Niedlingen komplett ändern. So "wandert" die Straße von der Anlagenkante in Richtung Windkraftanlage und verbindet dort in einer großen Kreuzung alle drei Zufahrten miteinander. Nach einer Gipsauflage und der farblichen Bearbeitung ging es an die Farbahnmarkierung.

 

 

Mit der Markierung habe ich aber noch so meine Probleme. Für die langen geraden Striche bietet sich ja die "Abkleben mit Kreppband" Methode an, doch drückt man das Band zu fest auf, dann bleibt die graue Farbe dran kleben und drückt man es so lasch auf, dann läuft die weiße Farbe unten durch.

 

 

Daher fließt an manchen Stellen die Farbe raus, was sehr unsauber aussieht und ein nachbessern mit grauer Farbe erforderlich macht.

 

 

 

Für die stark gebogenen Striche, sowie Pfeile und andere Markierungen habe ich von Conrad Folien, mit denen es wohl einfacher gehen sollte, aber auch hier läuft die Farbe unten raus und sowohl der Strich als auch der Pfeil sieht sehr unsauber aus. Auch hier müsste man nachbessern.

 

 

Das ist eine der verschiedenen Folien.

 

 

Zwar habe ich die Pfeile teilweise doch einigermaßen hinbekommen, aber man sieht das nachgepinselte und in der Makroaufnahme werden die Unsauberkeiten deutlich.

 

 

Hat daher jemand einen Tipp für mich, wie ich es besser hinbekommen könnte? Liegt es an der Farbe? Es ist einfache Dispersionsfarbe. Sowohl tupfen mit einem Schwamm als auch mit einem Pinsel drüber fahren bringt keine guten Erfolge. Ich bedanke mich schon mal.

 

28. Februar 2010

 

Ich habe weiter an der Fahrbahnmarkierung gearbeitet. Das gestrige Problem habe ich nun einigermaßen gut gelöst. Ich habe den richtigen Anpressdruck für das Kreppband gefunden, so dass sich die graue Farbe nicht ablöst, die Farbe aber trotzdem Weitenteils ohne herauszufließen einen sauberen Abschluss findet.

 

 

Die Pfeile habe ich durch Nachbesserung an den Rändern auch in Form gebracht, so dass sie aus Distanz betrachtet sauber aussehen.