Anlagenumbau

 

1. März 2010

 

Die Fahrbahnmarkierungen sind weitgehend abgeschlossen. Es bleibt nur noch die Frage, ob die dreieckige Insel ein Schrägstrichgatter bekommen soll oder ob dort eine Grünfläche entstehen soll oder ob die Fläche mit Pflastersteinen ausgefüllt werden soll.

 

 

Die Brücke wurde nun auch wieder eingefügt. Ein LKW passt problemlos unten durch.

 

 

Eine Frage an die Markierungsexperten: Die Straße mündet von zwei Spuren in eine Spur. Soll auf die vom Bild aus betrachtet obere Fahrbahn ein oder zwei Pfeile auf das Einmünden drauf hinweisen? Ich meine mit solchen Pfeilen.

 

 

Die Ortsdurchfahrt Mittelstadt (Industriestraße) habe ich nun auch überpinselt, da die Straße ja nur noch als Einbahnstraße fungieren wird. Dadurch entsteht neuer Platz der optimal genutzt werden soll. Beim Vergrößern sieht man eine Skizze. Ich will die Bushaltestelle nun direkt vor die Straßenbahnhaltestelle setzen und an die alte Bushaltestelle Parkplätze einfügen. Außerdem soll der Gehsteig breiter werden und vor der Villa zwei Parkplätze entstehen. Würdet ihr das so lassen oder fällt euch was besseres ein? Gerne nehme ich Ideen entgegen. Nur die Häuser bleiben stehen ;-) Es kann also alles das umgeändert werden was so schön dunkelgrau erstrahlt.

 

 

13. März 2010

 

Eine weitere Lieferung Oberleitungsmaterialen kam vor einigen Tagen an. Heute habe ich schließlich das zweite Gleis im Tunnel elektrifiziert.

 

 

Die erste "Herausforderung" für mich als Oberleitungsneuling: Eine Weiche musste überspannt werden. Der im Bogen verlaufende Fahrdraht wird dazu neu abgespannt, ich habe jedoch auf ein teures Abspannwerk (das im Tunnel stehen würde) verzichtet und den Fahrdraht einfach nur zwischen den anderen gerade verlaufenden Draht gelegt.

 

 

 

Am selben Tag kamen sowohl eine Conrad Lieferung als auch die paar Brückenpfeiler aus einer Ebay Auktion. Sind zwar teilweise schon etwas "benutzt", aber ich konnte wieder einige Euros sparen und die Pfeiler werden ja sowieso etwas gealtert. Natürlich sind die Pfeiler derzeit nur provisorisch hingestellt, sie müssen natürlich einen ebenen Untergrund bekommen und festgeklebt werden. Die restlichen Pfeiler werde ich in wenigen Wochen bestellen.

 

 

Im erwähnten Conrad Paket war unter anderem ein Bahnübergang dabei (baugleich mit Viessmann nur ohne dem Kokolores-Antrieb). Die Schranke wird mit Servos ausgestattet und höchstwahrscheinlich mit zweiphasigen Ampelanlagen. Der PC wird dafür sorgen, dass erst die Ampeln auf rot schalten und wenige Sekunden später die Schranken langsam schließen.

 

 

Der Verlauf des neuen Bahnübergangs ist auch schon auf einer Luftaufnahme aufgezeichnet und wird im laufe der Tage mit Gips und Karton modeliert.

 

 

Schließlich habe ich am neuen Verlauf der Industriestraße in Mittelstadt gewerkelt. Mein Entschluss viel auf die Variante die Straße näher zur Tankstelle hin zu bauen und auf der gegenüberliegen Seite schräge Parkplätze und eine großzügige Bushaltestelle auszuarbeiten.

 

 

21. März 2010

 

Heute habe ich am Bahnübergang gebaut. Die Straßenfüllstücke sind diesmal aus Polystyrol. Ein Faller Car System Draht dient als Mittelleiter. Dieser ist nämlich mit irgendeiner grauen stromleitenden Farbe lackiert.

 

 

Die Straßen habe ich mit Gips präpariert und grau angemalt. Danach habe ich die Schranken zusammengebaut und mit Servos ausgestattet. Vier Warnkreuze mit Blinksteuerung kamen als nächstes an den Bestimmungsplatz. Mit dem PC habe ich die Bahnschranken zu programmiert, dass sich zuerst die Warnkreuze einschalten und die Schranke erst nach 5 Sekunden schließt.

 

 

 

 

27. März 2010

 

Endlich habe ich die perfekten Tunnelportale gefunden. Sie sind von Noch (Nr. 58052) und sehen zu dem noch besser aus als die von Busch.

 

 

 

Der nächste größere landschaftliche Bauaufwand wird nun sein, das Tunnelportal in den Berg zu integrieren mittels Pappe und Gips.

 

 

Außerdem ragt ein Teil der Steinstruktur zu weit in das oben verlaufende gerade Gleis hinein. Hier muss ich dann wahrscheinlich etwas vom Steinprofil abtragen.

 

 

3. April 2010

 

Heute habe ich im Baumarkt das wichtigste Material für den zukünftigen Landschaftsrohbau gekauft ;-)

 

 

Und schon ging es an die Arbeit. Die Löcher zwischen den Tunnelportalen und dem Berg wurden zuerst mit etwas Pappe gestopft. Dann kam der Knauf Sack zum Einsatz :-)

 

 

Eine kleine Treppe sorgt auf einem Abschnitt für den sicheren Aufstieg. Das sieht zwar momentan noch alles ganz kahl aus und man kann sich nichts drunter vorstellen, aber ich habe da schon meine Vision.

 

 

 

Über dem Tunnelportal soll eine kleine Aussichtsplattform entstehen à la Stuttgart Rosensteintunnel, damit die Preiserleins dann so eine Aussicht haben:

 

 

Meine Idee wäre, dort ein kleines Männlein mit Fotoapparat und einer kleinen blauen LED (Blitzlicht) zu installieren, die aufblitzt, wenn ein Zug kommt.

 

Auf der anderen Tunnelausfahrt habe ich auch das Portal eingegipst.

 

 

 

5. April 2010

 

Nachdem das Gips-Gebilde ein Einheitsgrau bekommen hat, das die Felsen darstellen soll, habe ich heute ein wenig Gras aufgetragen und den ersten Schritt zur Aussichtsplattform getan.

 

Die Plattform selber besteht aus einer zugeschnittenen Auhagen Betonverbundpflasterplatte (Nr. 41206), die in die Gipslandschaft eingepasst wurde. Daher sind am Rand wieder neue Gipsstellen, da ich die Platte beispachteln musste.

 

 

Ein Geländer und eine Bank wurden schon mal probeweise hingestellt, werden aber für die Begrünung wieder entfernt. Warum dieser Wanderer den eigentlich noch gesperrten Weg betritt ist mir ein Rätsel.

 

 

 

Auf der anderen Tunnelseite ging es mit grünen Schritten voran. Ich habe einige Tausende Grasflocken gesetzt, zwischendrin immer mal wieder das Grau durchschimmern lassen, das die Felsen darstellt. Ich werde noch einen neuen Grauton mischen und das ganze etwas marmorieren.

 

 

Das zu groß ausgesägte Loch für den Weichenantrieb habe ich zugespachtelt und mit Gleisschotter verziert. Auf der gegenüberliegenden Seite habe ich das Tunnelportal und den Oberleitungsmast mit Grasflocken in die Landschaft integriert.

 

 

Der Hang wird später noch ein oder zwei Tannen und noch ein bisschen andere Grün- und Grautöne erhalten.

 

 

Nach ein paar Stunden Künstlerpause habe ich noch ein wenig am Berg gewerkelt. So kam ein hellerer Grauton hinzu, um die Felsoptik zu verbessern und einige Tannen wurden gepflanzt. Außerdem habe ich noch weitere Grashalme gesetzt ;-) so wie kleine Steinchen in den Berg integriert.

 

 

 

Um nicht nur ein langweiliges Grün zu sehen, kamen weitere bunte Flocken hinzu. So wirkt das ganze farbenfroh.

 

 

 

Zwischen die Bahngleise habe ich noch neuen Gleisschotter geschüttet und Gras gesät.

 

 

Mit Recht haben sich die Tischtennisspieler beschwert, dass sie immer auf Gras spielen müssen. Das hat nun ein Ende. Die Spielfläche ist nun mit einer Betonverbundpflasterplatte ausgelegt. (Leider ist mir eine Spielerin abhanden gekommen, hoffentlich finde ich die...)

 

 

9. April 2010

 

Auch die andere Tunneleinfahrt hat ihr grün und ein paar Tannen bekommen. Zwischen den Gleisen habe ich Schotter verteilt und die Straßenfüllstücke in die Landschaft integriert.

 

 

Die Aussichtplattform ist fertig gestellt. Der Weg dorthin besteht aus brauner Volltonfarbe.

 

 

Rechts des Tunnelportals wachsen ein paar Tannen und viel Gras.

 

 

Die Landschaft zwischen Gleis und Weg ist soweit also fertig, nun geht es daran die andere Seite des Weges zu begrünen...

 

 

... hier herrscht nämlich noch viel grau.