Anlagenumbau

 

5. Januar 2011

 

Nach etwas Advents- und Weihnachtspause habe ich in den letzten Tagen wieder mit dem Landschaftsbau weitergemacht. Der Bahndamm hat wieder etwas mehr Gras bekommen und ist nun im großen und ganzen fertig begrünt. Irgendwann werden dort natürlich noch paar Sträucher und Pflanzen wachsen, aber mit ist es zunächst erstmal wichtig die Anlage ergrünen zu lassen, so dass die Großbaustelle verschwindet.

 

 

 

Die Zufahrt zum Bauernhof wurde bei der Gelegenheit asphaltiert und ebenfalls mit Gras bis zur Straßengrenze ausgefüllt.

 

 

Ein paar neue Tannenbäumchen wurden am Anlagenrand von Mittelstadt gepflanzt, dort wo die Schattenbahnhofsabfahrt beginnt.

 

 

In Niedlingen habe ich weitere Gehwegplatten verbaut. Zuerst habe ich diese vor dem Bahnhofsplatz ausgelegt und mir die Schnittkanten angezeichnet.

 

 

Schließlich habe ich die Platten zurechtgesägt. Ein paar Unebenheiten im Bereich der Bushaltestelle wurden dabei gleich mit Gips verspachtelt.

 

 

Leider ist es gar nicht so einfach die Platten passgenau entlang des Bahnhofsgebäudes zuzuschneiden. Die Trennstellen habe ich mit Bordsteinkanten kaschiert. Wie ich die Trennkanten zwischen den Plattenteilen kaschiere weiß ich noch nicht.

 

 

Nun habe ich auch die andere ehemalige Tunnelausfahrt vom Niedlinger Tunnel verspachtelt, damit ich sie demnächst begrünen kann. Außerdem kam wieder mal eine Schicht Wasser in den Dorfteich. Es ist wirklich eine ewige Prozedur, bis das fertig ist, da man unheimlich lange warten muss, bis die einzelnen Schichten getrocknet sind (mindestens eine Woche).

 

 

Entlang des mit Sand von der Firma Busch gestalteten Feldwegs zum Berghäuschen habe ich kleine blühende Grasbüschel gesetzt.

 

 

7. März 2011

 

Nach langer Pause habe ich wieder etwas an der Anlage weitergebastelt. Nun wurde der andere Brückenteil mit Märklin Rampenelementen und Brückenpfeilern fertig gestellt. Die Stützenfundamente sind aus Gips und werden in der nächsten Zeit mit Farbe und Gras kaschiert.

 

 

 

Natürlich passen die gerade Elemente nicht exakt in die Lücke zwischen Gleisbogen und Vollmer Bogenbrücke. Die Länge mist ca. 60 cm, mit den Brückenelementen kann man jedoch nur 18 cm lange Segmente bauen. Daher musste ich zum einen ein gerades Brückenelement kürzen und zum anderen einen Pfeiler mittig in das Element einpassen (sonnst wäre an einer Stelle zwischen zwei Pfeilern nur ein Abstand von ca. 10 cm gewesen, was blöd ausgesehen hätte). Da dort natürlich keine Halterungen vorhanden waren habe ich seitlich in das Brückenelement eine Nut gefräst und das Pfeiler dort eingeklipst.

 

 

Mit zwei Schrauben wird das Brückenelement auf dem Mast sicher gehalten.

 

 

Und schon wieder kam mir eine neue Idee zum umgestalten der Anlage - irgendwie verrückt, ich weiß, da noch nicht mal der Großumbau fertig ist...

 

Aber das Zentrum von Mittelstadt muss sowieso umgestaltet werden. Und mich nervt mittlerweile das einfache Gleisoval meiner Straßenbahnstrecke. Vor allem auch, weil ich mir gerne noch den Combino kaufen würde, ich aber nur zwei Kreise mit schon zwei Straßenbahnen habe, also ein zusätzlicher Triebwagen keinen Platz hätte. So kam mir die Idee die Straßenbahnstrecke umzubauen. Das Oval wird aufgeteilt, ein Ende bekommt eine Wendeschleife und ein Ende eine Rampe, die die Straßenbahn in einen Tunnel führt, wo schließlich ein Schattenbahnhof noch viele Straßenbahnen unterbringen kann.

 

So sieht meine Planungsstudie aus:

 

 

Richtig, die erst fertig gestellte Kreuzung rechts oben muss schon wieder umgebaut werden...

 

Am rechten Bildrand die neue Endhaltestelle "Sonnfeld" (in Anlehnung an die Sonnenblumenwiese) mit Wendeschleife.

 

Unten sieht man die neue Straßenbahnhaltestelle "Industriestraße", die sich bereits in der Nähe des Tunnels befindet, demnach also ca. 5 cm unterhalb der Anlagenplatte liegen wird, sozusagen eine Halbtunnel-Haltestelle. Die Steigung beginnt in Höhe des Einkaufszentrums am linken Bildrand, es stehen ca. 110 cm zur Verfügung, 6 cm Höhendifferenz sind erforderlich, somit wird die Rampe ca. 6 % Steigung haben, was Straßenbahnen auf jeden Fall schaffen sollten.

 

Im Tunnel wird die Straßenbahn einen 180° Bogen durchfahren und weiter an Höhe verlieren. Wahrscheinlich wird dann auch nur eine einfache Wendeschleife ohne Weichen eingebaut, da die reine Gleisstrecke genug Abstellplatz zur Verfügung stellen sollte. Dass die Straßenbahnen daraus resultierend immer in der selben Reihenfolge fahren werden stört mich nicht, da es beim Vorbild auch so innerhalb eines Linienumlaufs praktiziert wird.

 

Dass die Planung in die Tat umgesetzt wird ist derzeit zu 70 % sicher. Ich werde zunächst noch eine Kostenabschätzung durchführen, um zu wissen ob ich mit einem ersten Rohbau in der nächsten Zeit starten könnte.

 

28. Juli 2011

 

Aus Planung wurde Beschluss und aus Beschluss Baubeginn. Heute hieß es "Spatenstich" oder besser gesagt Meiselstich, denn der komplette zweigleisige Bogen am Stadtrand von Mittelstadt wurde abgerissen. Die Villa musste natürlich auch weichen, aber deren Garten sollte sowieso neu gestaltet werden.

 

Zuerst aber mal ein Bild vom Zustand von vor wenigen Stunden.

 

 

Nach gut zwei Stunden Abrissarbeit und Einebnung der neuen Trasse habe ich die neuen Flexgleise verlegt. Die alten Schienen waren nur noch ein Fall für die Tonne. Ich habe dazu 15 neue Flexgleise bei www.flexgleise.de bestellt. Selbstverständlich sind das viel zu viel, aber die Gleise gehen nicht verloren und bei nur 2 € pro Stück macht man nichts verkehrt. Richtig: Für die Wendeschleife kommt B-Ware zum Einsatz, da das Gleis sowieso als Rasen- und Rillengleis ausgeführt wird. Also die Schwellen sowieso nicht sichtbar sein werden.

 

 

Die Gleise habe ich testweise mit Reiszwecken befestigt, morgen will ich das Gleis anständig verlegen und die Wendekurve am unteren Bildrand mit einer Schablone nach einem Radius ausrichten. Momentan ist das ja noch eher ein Osterei.

 

 

Natürlich muss die Straßenbahn auch die engen Bögen passieren können, aber die ca. 250 mm Radius schafft die Roco Strampel ohne Probleme wie man sieht.

 

 

Jedoch sind ja momentan meine beiden Roco Fahrzeuge fahruntüchtig und ich weiß noch nicht genau, woran es liegt (Motor dreht zwar aber hat anscheinend nicht genug Drehmoment um das Fahrzeug zu bewegen). Doch irgendwie soll die Strecke ja getestet werden. Und weil ich sowieso mehr Straßenbahnfahrzeuge anschaffen möchte - ihr ahnt schon was kommt - habe ich mir soeben bei Halling eine neue Straßenbahn geordert. Zwar stehe ich sehr auf den Combino, doch auch der Frankfurt Typ "S" steht bei mir oben auf der Liste. Außerdem gehe ich davon aus, dass der Frankfurter Straßenbahnzug einen größeren Mindestradius erfordert als der gelenkige Combino und da ich am Ende nicht blöd aus der Wäsche schauen will, wenn der Frankfurter Straßenbahnzug nicht durch die Kurven passt, habe ich mich für dieses Fahrzeug entschieden. Und zu meiner ganz besonderen Freude gibt es bei Halling derzeit eine Sommeraktion - 25 %. Nun ratet mal, welche Straßenbahn reduziert ist? Richtig. Der Frankfurt Typ "S" von 159 € auf 119,25 €. Da musste ich natürlich sofort zuschlagen!

 

29. Juli 2011

 

Wie angekündigt habe ich die Wendeschleife heute ordnungsgemäß eingepasst und verschraubt. Dazu habe ich mir aus alten Holzbrettern eine Schablone gebastelt, damit der Radius an allen Stellen der selbe ist und die Wendeschleife am Ende nicht wie ein Osterei aussieht.

 

 

Ich finde das Ergebnis kann sich bis dahin sehen lassen.

 

 

 

Natürlich schade, dass die erst neue Straße wieder aufgerissen werden musste, aber daran lässt sich nun mal nichts ändern.

 

 

Nun ja, die Wendeschleife war ja noch der einfache Part, nun kommt der kompliziertere. Ich muss für die Rampe aus der Anlagenplatte die Trasse heraussägen. Zuerst habe ich auf der Oberfläche alles freigeräumt, damit die Stichsäge Platz hat.

 

 

Schließlich musste ich alle Kabel entfernen, die unterhalb der Trasse verlaufen. Dann konnte ich mit der Stichsäge ans Werk gehen...

 

 

Das eröffnet doch einen völlig neuen Blick auf die Anlage! Hier sieht man den Schattenbahnhof 1.

 

 

Ich habe mit einem Zollstock versucht anzudeuten, wie in etwa die Steigung der Rampe verlaufen wird. Ein kleiner Knackpunkt könnte der Bahnübergang links im Bild sein (neben dem Supermarkt), denn die Gleisoberkante wird dort vermutlich bereits 10 mm unterhalb der Anlagenoberkante liegen. Folglich werde ich eine Straßenrampe hinunter zum BÜ bauen müssen. Sonnst war es ja immer umgekehrt, dass der BÜ oberhalb der Straßenfläche liegt.

 

 

11. August 2011

 

Mein Halling NGT8 ist angekommen. Einige Bilder habe ich bereits in die Bildergalerie hochgeladen. Nun werden die Lichtfunktionen installiert und das Modell auf digital umgebaut.

 

16. August 2011

 

Heute hieß es Rillenschienen basteln! Denn die komplette Wendeschleife wird als Rillengleis ausgeführt. Der Haltestellenbereich sowie die drei neuen Bahnübergänge bekommen eine Asphaltdecke, die restliche Strecke wird ein Rasengleis werden. Also mussten gut 4 m Rille gebaut werden, dies war eine richtige Herausforderung, auch von körperlicher Seite her, da man nicht überall bequem hinkam.

 

Zum Bau der Rillenschienen habe ich meine bisherige Methode "T-Profil quer zum Schienenprofil" weiter entwickelt: War das Profil bisher nur festgeklebt (bei einer gerade Strecke stellte diese Lösung kein Problem dar) musste nun das Profil besser befestigt werden. Außerdem ist fast die komplette Strecke eine enge Kurve, daher steht das T-Profil unter Spannung. Einfacher Kleber könnte diese Kräfte nicht bändigen. Ich entschloss mich dazu, die Profile zu verlöten, in dem ich Messingschrauben in die Anlagenplatte drehe und dort Lötpunkte setze.

 

Vorab aber erstmal "Schnitt" durch's Gleis: Die Rille setzt wie bereits erwähnt durch ein 2 x 2 mm großes T-Profil zusammen, das quer zum Schienenprofil verlegt wird. Es muss leicht schräg eingesetzt werden, so dass die Rille nach unten hin etwas größer wird (die Spurkränze werde es danken). RP25 Bahner können diese Rille natürlich viel filigraner gestalten.

 

 

Zur Befestigung wird ca. alle 6 bis 8 cm (abhängig von der Gleisgeometrie natürlich auch öfter oder seltener) eine Messingschraube zwischen die Schwellen gedreht.

 

 

Dann kann das Profil mit einer Zange festgehalten werden und ein Lötpunkt wird gesetzt. Man sollte wirklich ordentlich löten, bei Bögen steht das Profil trotz Vorbiegen unter Spannung und könnte sich später loslösen. Ich habe mit 350 °C gelötet, dabei den Lötkolben gut 5 Sekunden an der Lötstelle gelassen, damit T-Profil, Schraube und Lötzinn auf die gleiche Temperatur kommen und die Lötstelle gut hält.

 

 

Nach geraumer Zeit sieht der Streckenabschnitt so aus:

 

 

Und nach noch mehr Zeit ist die komplette Wendeschleife als Rillengleis ausgeführt.

 

 

Nun können auch schon die Bahnübergänge gebaut werden. Für die äußeren Straßenfüllstücke sollte der Gips relativ dünnflüssig angerührt werden, so dass er sich bequem eingießen lässt. Die restliche Straße wird dann dazu modeliert.

 

 

Für das innere Straßenfüllstück empfehle ich eine sehr dünnflüssige Soße. Ich habe zum eingießen die Nadel einer Spritze entfernt und den Gips damit eingespritzt. Nach dem Trocknen sollte man mit einer Spachtel über die Schiene fahren und überschüssigen Gips entfernen. Gerade die modernen Straßenbahnen haben keine große Bodenfreiheit und setzen sofort auf der Straße auf. Also ist es ratsam, den Gips bündig mit der Schienenoberkante abzuschaben.

 

 

Und schon kann eine Probefahrt statt finden:

 

 

Dann kommt auch gleich der nächste Bahnübergang an die Reihe...

 

 

19. August 2011

 

Das erste Rasengleis Teilstück ist fertig. Ich habe mich ein wenig an der Gleisbauanleitung von Werner Jurkowski orientiert, zumindest am vorletzten Bild. Dort sieht man ein Rasengleis, das wie ich finde klasse aussieht. Nach dem Vergleich muss ich sagen, dass sich auch mein Ergebnis sehen lassen kann.

 

Basis sind die Rillenschienen, die ich am vor drei Tagen gebaut habe. Man füllt im nächsten Schritt Gips ein und zwar bis zur Schwellenoberkante. Nach dem Trocknen kann der Gips mit brauner Farbe bemalt werden.

 

 

Die Grasflächen werden mit Leim bestrichen und die Grasflocken eingedrückt. Mit einem Grasmaster könnte man die Grashalme einschießen, müsste dann aber mit einem Rasierapparat die hohen Halme abschneiden. Ich habe keinen Grasmaster und habe daher die Grasflocken in den Leim gedrückt. Nach dem Absaugen stellen sich sowieso ein paar Halme auf.

 

 

Die Rille muss natürlich ordentlich frei gesaugt und frei gestrichen werden. Auch immer mal wieder mit dem Finger am Schienenprofil entlang fahren und das Gras entfernen ist ratsam. Und schon kann eine Testfahrt durchgeführt werden:

 

 

Außerdem habe ich heute noch etwas mit Gips gepanscht. Für die Villa habe ich eine komplett neue ebene Fläche aus Gips erstellt, da der Untergrund einfach viel zu uneben für eine ordentliche Gestaltung war. Morgen will ich nach etwas Feinschliff die graue Straßenfarbe auftragen und weiteres Rasengleis anlegen.

 

 

21. August 2011

 

Die Asphaltiermaschine war da ;-)

 

 

Den zukünftigen Straßenverlauf habe ich mit Bleistift skizziert und zur besseren Veranschaulichung mit Paint nachgezeichnet. Außerdem habe ich die zukünftigen Gehsteige in die Luftaufnahme einfügt.

 

 

22. August 2011

 

Damit die Baustelle etwas grüner wird, habe ich bereits einige Stellen mit Grasflocken bestäubt und konnte daher auch gleich weiteres Rasengleis bauen.

 

 

Ja, das Endergebnis gefällt mir, so habe ich mir das vorgestellt.

 

 

24. August 2011

 

Da gestern die Roco Line Gleise mit Betonschwellen geliefert worden sind, kann ich nun mit dem Bau der Rampe starten. Die Holzbretter (10 mm Pappelsperrholz) liegen schon länger bereit.

 

Zuerst musste die 180° Kurve eingepasst werden. Innerhalb dieses Streckenabschnitts verliert die Straßenbahn 5 cm an Höhe. Auf der weiteren Geraden sind es dann nochmal 2 cm, so dass die Gleise bei Einfahrt in den Tunnel 7 cm unterhalb der Anlagenplatte verlaufen. Für den Bahnübergang musste ich noch Teile der Anlagenplatte heraussägen, da die Straße gut 2 cm an Höhe verlieren muss, um die Schiene höhengleich zu kreuzen.

 

 

Der gerade Streckenabschnitt wird aber entgegen der jetzigen Stellprobe parallel zur Anlagenplatte verlegt werden, dort wird auch die neue Haltestelle "Industriestraße" eingefügt.

 

 

Gefährlich, gefährlich - ich weiß. Aber ich wollte einfach schon mal ein kleines Vorabergebnis sehen.

 

 

23. Oktober 2011

 

Nach etwas längerer Pause geht es mal wieder weiter. Ich habe einen Ferienjob angenommen, der dann noch relativ wenig Zeit für die Modellbahn lies, aber kaum studiert man weiter, ist wieder genug Zeit da :-)

 

Ich habe nun die komplette Trasse der Straßenbahn fertig gestellt. So sieht die Rampe Richtung Tunneleinfahrt derzeit aus (das gerade Gleis hat noch nicht seine entgültige Lage und ist auch nur mit Stecknadeln fixiert).

 

 

In der 180° Kurve verliert die Straßenbahn weitere Höhenzentimeter.

 

 

Für die Wendeschleife musste ich genau Maß nehmen und die Kurvenbretter aussägen. Dabei kommen solche Gebilde heraus:

 

 

Fertig sieht es dann so aus. Nun ja - und wie gerne würde ich da jetzt Gleise aufschrauben, aber leider habe ich keine Miniaturgleisschrauben mehr. Somit muss ich erst welche bestellen, was auch schon geschehen ist.

 

 

Da die Straßenbahn nicht so weit runter fahren muss wie die normalen Züge (Lichtraumprofil kleiner, nur ein Gleis) habe ich vorher mit einem langen Güterwagen getestet, ob das Trassenbrett überhaupt in dem Bereich angeschraubt werden kann, ohne ins Lichtraumprofil der Normalspurbahn zu gelangen. Aber wie man sieht passt alles.

 

 

27. Oktober 2011

 

Die Schrauben sind angekommen, daher wurde heute die komplette Gleisanlage fertig gestellt. Ein Blick auf die zweigleisige Neubaustrecke mit Roco Line Gleisen.

 

 

Die Rampe zum Schattenbahnhof...

 

 

... mit anschließender Wendeschleife. Alleine die Gleisanlage im Bild (also ohne der zweigleisigen 180° Kehre) hat eine Länge von 350 cm. Mit etwas Zwischenabstand kann ich somit 8 achtachsige Straßenbahnen abstellen, was in jedem Fall vorerst genug ist. Dass die Fahrzeuge dabei immer in der selben Reihenfolge hinterherfahren ist (wie ich schon mal geschrieben habe) absolut vorbildgerecht, da dies beim Vorbild während einem Linienumlauf ebenso der Fall ist.

 

 

Der Frankfurter Triebwagen befährt gerade die Wendeschleife...

 

 

... und kommt anschließend wieder ans Tageslicht.

 

 

Testweise habe ich schon mal ein kurzes Stück Gleis geschottert, weil mich die neue Optik interessiert hat. Der Gleisschotter ist von Tams.

 

 

28. Oktober 2011

 

Heute habe ich fleißig mit Gips modelliert und Rillengleise verlegt. Eine Baustelle war die Haltestelle "Bahnhof Mittelstadt", die nun wieder aus einer ebenen Fläche besteht. Morgen erfolgt die farbliche Behandlung.

 

 

Zum anderen habe ich den Bahnübergang Industriestraße fertig gestellt. Hierbei war es erforderlich die Straße für die höhengleiche Kreuzung mit den Gleisen abzusenken, da die Straßenbahngleise in diesem Bereich bereits unterhalb der Anlagenoberkante verlaufen.

 

 

29. Oktober 2011

 

Etwas Farbe war das Motto des heutigen Tages. Zum einen bekam die Straße ihren typischen Grauton, so dass man nun schon deren zukünftigen Verlauf erkennen kann. Außerdem habe ich dem Erdboden einen Braunton spendiert, auf dem später Grünbereiche aufgetragen werden können.

 

 

Der "Neubau-Gleisschotter" wurde mit einem Pinsel über den ersten Streckenteil verteilt. Verklebt ist er allerdings noch nicht.

 

 

Der Bahnübergang auf der anderen Seite ist nun auch fertig mit Gips modelliert. Wie man sieht habe ich auch weiteres Rasengleis angelegt.

 

 

30. Oktober 2011

 

Der Schotter ist nun verklebt und ein bisschen Gras habe ich auch gleich gesät. Somit sieht die Baustelle doch schon wieder etwas schöner aus.

 

 

Da die Sommerfeldt Oberleitungsmasten schon etwas staubig waren und farblich nicht mehr brillierten, habe ich mir in meiner kleinen Sprühlackauswahl ein Hellblau gegriffen und damit versuchsweise einen Mast lackiert. Ich muss sagen, dass Ergebnis gefällt mir. Der Mast hebt sich schön von dem hellen Schotter ab und sticht förmlich ins Auge. Daher habe ich gleich weitere Masten lackiert doch wie es natürlich sein muss: Nach dem 7. war die Dose leer...

 

 

Die Grundplatte des Innenbahnsteigs der Haltestelle Hauptbahnhof wurde heute so gut wie fertig gestellt. Als Basis dient ein passend zugeschnittenes Holzbrett. Darauf würde stark verdünnter Gips aufgetragen der ohne weitere Bearbeitung eine glatte Fläche bildet und bündig mit der Schienenoberkante abschließt.

 

 

31. Oktober 2011

 

Die Grundplatte der ist nun grau angemalt.

 

 

Mal eine Übersicht über das bisher Geschaffte:

 

 

Momentan frage ich mich, ob ich die Haltestelle "Industriestraße" (würde am unteren Bildrand eingerichtet werden) überhaupt bauen soll. Im Zentrum des Bildes wird später ein EDEKA Supermarkt mit großzügiger Parkplatzfläche entstehen. Dieser wäre durch die Bahnhofshaltestelle problemlos erreichbar. Somit hätte die neue Haltestelle gar keine wirkliche Funktion.